Marine Klimaforschung

Proxydaten und Simulationen verknüpfen

Methodisch kommen einerseits quantitative Analyseverfahren für organische und anorganische Proxies (Anzeiger für Umweltparameter) aus marinen Sedimenten, andererseits ein globales gekoppeltes Atmosphären-Ozean Klimamodell (AOGCM) zum Einsatz.

Unter den Klimaproxies stehen im Vordergrund:

  • molekulare organische Verbindungen (u.a. Alkenone)
  • isotopisch-chemische Eigenschaften von Skeletten mariner Organismen (u.a. Foraminiferen)
  • mineralische Elementverhältnisse (u.a. Mg/Ca-Verhältnis)

Sie werden überwiegend in den zwei Laboren der Arbeitsgruppe, dem  Biomarkerlabor und dem ICP-Massenspektrometrielabor, analysiert.

Das Klimamodell bildet unter anderem folgende Komponenten ab:

  • ozeanische und atmosphärische Zirkulation
  • Meereis
  • Marine Kohlenstoff- und Nährstoffkreisläufe

Im Vordergrund der Untersuchungen steht die gemeinsame Betrachtung von empirischen Proxydaten und Ergebnissen der Modellsimulationen. Auf diesem Wege können Kenntnislücken einzelner Ansätze geschlossen werden, mit dem Ziel, Rekonstruktionsmethoden wie auch Modelle zu optimieren.